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Aufruhr in der Zwergenstadt

Zum Glück ist Wrocław nicht sooo weit entfernt, sodass meine Eltern mich am 26.09.2015 mit dem Auto herbringen konnten, was ich eindeutig ausgenutzt und vollgepackt hab :DGegen späten Nachmittag kamen wir an meinem Wohnheim an. Ziemlich grüne Umgebung, ein Block mit ca. 8 oder 9 Etagen und es sah alles einigermaßen modern aus (da hatte ich ja vorher so meine Bedenken mit Polen und so... gibt schließlich genug Vorurteile...). An der Rezeption war es dann leider nicht so einfach. Dort saß eine ältere Frau, die wirklich NUR Polnisch konnte. Wie kann so jemand in einem Wohnheim für ausländische Studenten arbeiten?! Naja, glücklicherweise kann meine Mum ja Russisch, so konnte sich einigermaßen verständigt werden und ich bekam meinen Zimmerschlüssel. Meine Mitbewohnerin war schon da. Sie heißt Isela und kommt aus San Salvador. Ganz schön weiter Weg von Mittel-Amerika nach Polen... Aber sie ist wirklich nett und wir können uns gut auf Englisch verständigen. Mein Zimmer ist auch ganz ordentlich, völlig ausreichend für ein Auslandssemester und ich habe auch all meine Sachen verstauen können

Da meine Eltern beschlossen hatten, nicht sofort den Heimweg anzutreten, sondern sich auch einen Eindruck von der Stadt zu verschaffen, in der ich die nächsten 4 Monate verbringen werde, gingen wir danach ins Stadtzentrum. Das ist absolut sehenswert! Eine Menge alter Häuser mit renovierten, bunten Fassaden, ein wunderschönes Rathaus und an diversen Ecken entdeckten wir kleine Zwergenfiguren. Natürlich musste unser Abendessen typisch Polnisch sein und zum Abschluss gab es auch den traditionellen Pflaumenschnaps Sliwowica. Wer auf Obstbrand steht, okay... aber wenn ich nicht muss, brauch ich den nicht nochmal Meine erste Nacht im Wohnheim verlief ziemlich ruhig, offensichtlich waren noch nicht alle Studenten angekommen. Am nächsten Morgen kletterte ich mit meinen Eltern noch auf den Aussichtsturm der St. Elisabeth Kirche im Stadtzentrum – 302 Stufen von unterschiedlicher Höhe – da weiß man, was man geschafft hat, wenn man oben ankommt! Dafür wird man aber auch mit einem wunderschönen Blick über die Stadt belohnt!!


Gegen Mittag musste ich mich dann von meinen Eltern verabschieden, aber schon am Nachmittag sollte ich mich mit meiner 'Mentorin' (eine polnische Studentin, die mir helfen soll mich leichter einzuleben) treffen. Ihr Name ist Sylwia und auch sie ist wirklich freundlich. Allerdings ist ihr Englisch noch nicht so gut. Somit können wir uns gegenseitig helfen. Während sie mir die Stadt zeigt, kann ich ihr helfen, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern Sie hat mir dann den Campus und 1-2 Sehenswürdigkeiten in der Nähe gezeigt und mir zuletzt mit meinem Einkauf geholfen. Obwohl vieles erkennbar sind und es sogar einige deutsche Marken gibt, war es hilfreich, sie dabei zuhaben, um die kleinen Unterschiede auszumachen, wie bspw. ob das Wasser mit oder ohne Kohlensäure ist
5.10.15 09:49
 
Letzte Einträge: Aufruhr in der Zwergenstadt Teil 3, BBQ, Glühwein und Picasso, Fangen hier auch irgendwann die richtigen Vorlesungen an??, Und ich studiere hier doch!, Wroclaw Winter Weihnachtszeit


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